Drei Fragen an ...

Dr. Andreas Dartsch, Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn

Zum zweiten Mal musste der Rundschau-Webbewerb coronabedingt digital ausgetragen werden. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?

Für mich persönlich ist es sehr schade, da ich zum ersten Mal die Sparkasse KölnBonn vertrete und zu gerne beim Finale live dabei gewesen wäre. Aber viel wichtiger ist, dass es für die Schülerinnen und Schüler passte. Die Teilnehmerzahlen bestätigen, wie willkommen der Webbewerb war. Das ist sicher auch auf das rein digitale Format zurückzuführen.

Hat der Webbewerb aus Ihrer Sicht durch die Corona-Auflagen noch an Stellenwert gewonnen?

Ja. Gerade durch Corona und die damit einhergehende stärkere Nutzung von elektronischen Medien hat sich gezeigt, wie wichtig Können auf diesem Gebiet ist. Aber das gilt auch unabhängig von Corona, das ist vielmehr der mediale Fortschritt. Je früher die Kinder und Jugendlichen das lernen, umso besser für das spätere Berufsleben. Die Informationsflut, aber auch die Verbreitung von Fake-News machen es heute unabdingbar, Kompetenzen im Umgang mit den Medien zu erlernen.

Was ist nach Ihrer Meinung das Besondere am Rundschau-Webbewerb?

Wie finde ich mich Internet zurecht, was sind die richtigen Quellen, wie vernetze ich mich mit meiner Gruppe, kann ich auch auf Distanz im Team arbeiten – alles das hat den Webbewerb vor allem jetzt in Zeiten der Pandemie so besonders gemacht. Es ist die spielerische Wissensvermittlung, bei der auch noch attraktive Preise den Schülerinnen und Schüler winken – ein toller Wettbewerb, den wir als Sparkasse seit Beginn immer wieder gerne unterstützen.

Jutta Weidenfeller, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln

Zum zweiten Mal musste der Rundschau-Webbewerb coronabedingt digital ausgetragen werden. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?

Das vorherige Schuljahr war für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sicherlich herausfordernd, und im Spätsommer, als der Webbewerb startete, war noch kaum abzusehen, welche Auswirkungen die Pandemie auf das neue Schuljahr haben wird. Dass sich gleichwohl annähernd so viele Schülerteams angemeldet haben wie zuvor, ist sehr erfreulich und vielleicht auch ein Beleg für die zunehmende Selbstverständlichkeit im Umgang mit digitalen Bildungsangeboten.

Hat der Webbewerb aus Ihrer Sicht durch die Corona-Auflagen noch an Stellenwert gewonnen?

Digitales Knowhow ist längst eine Schlüsselkompetenz, die auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen dürfte. Der Rundschau-Webbewerb fördert diese mediale Kompetenz,daher sind wir gerne Partner – und das übrigens schon von Beginn an. Junge Menschen aus der Region zu fördern, ist der Kreissparkasse Köln seit jeher ein Anliegen. Dazu haben wir auch eigene Stiftungen gegründet wie die Bildungs-Stiftung oder die Hochbegabten-Stiftung.

Was ist nach Ihrer Meinung das Besondere am Rundschau-Webbewerb?

Auch ganz unabhängig von den Auswirkungen der Pandemie wird es immer wichtiger, im Internet seriöse von weniger seriösen Meldungen unterscheiden zu können. Der Webbewerb bietet ein gutes Format, um diese Fertigkeit zu schulen. Dabei ist es schön zu erleben, dass viele Schülerinnen und Schüler sich durchaus bewusst und wohl überlegt im Web bewegen. Sie hinterfragen Informationen kritisch und verlassen sich nicht nur auf eine Quelle. Das stimmt mich positiv!

Udo Becker, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Euskirchen

Zum zweiten Mal musste der Rundschau-Webbewerb coronabedingt digital ausgetragen werden. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?

Wie der Name es schon sagt – der Webbewerb war schon immer digital. Zumindest was den eigentlichen Wettbewerb angeht. Gerne würden wir in Zukunft auch wieder die Preisverleihungen und Co. live begleiten. Trotz, oder gerade wegen der Einschränkungen finden wir dieses Format immer wichtiger und freuen uns ein Teil davon zu sein.

Hat der Webbewerb aus Ihrer Sicht durch die Corona-Auflagen noch an Stellenwert gewonnen?

Beim Webbewerb geht es primär um die digitale Kompetenz unseres Nachwuchses. Abgesehen davon, dass diese Kompetenz bei vielen Schülerinnen und Schülern schon sehr ausgeprägt ist, lernen die jungenMenschen, konkrete Themen selbstständig zu recherchieren. Corona und die Flutkatastrophe haben im Kreis Euskirchen viele Anlauf- und Auskunftsstellen eingeschränkt oder sogar ganz vernichtet. Wie komme ich also schnell an die richtigen Informationen? Welche Websites liefern gute Rechercheergebnisse und welche nicht? Gerade dieses Wissen ist in der heutigen Zeit, in der „Fakenews“ und Co. leider zum Alltag gehören wichtig für das private und das berufliche Leben.

Was ist nach Ihrer Meinung das Besondere am Rundschau-Webbewerb?

Wo sonst bekommen Schulen das Angebot, Unterricht und Projekte mit Partnern wie den teilnehmenden Sparkassen und den Medien direkt live auszuprobieren, etwas für Privat- und Berufsleben zu lernen und gleichzeitig noch Preise gewinnen zu können. Eine tolle Kombination!

Frank Grebe, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gummersbach

Zum zweiten Mal musste der Rundschau-Webbewerb coronabedingt digital ausgetragen werden. Wie fällt Ihr persönliches Fazit aus?

Wie wir alle haben sich die Schülerinnen und Schüler den besonderen Corona-Herausforderungen angepasst und sehr gut gelernt, damit umzugehen. Im zweiten Corona-Jahr merkt man deutlich, dass eine professionelle Routine im Umgang mit den widrigen Umständen Einzug gehalten hat. Teamgeist und Kommunikation haben zu sehr guten Ergebnissen geführt. Da wird mir nicht bange um die Zukunft unseres Landes.

Hat der Webbewerb aus Ihrer Sicht durch die Corona-Auflagen noch an Stellenwert gewonnen?

Ja, eindeutig. Wenn es den Webbewerb nicht gäbe,müsste man ihn jetzt erfinden. Es geht um Internet-Recherche: Die Teams müssen zusammenarbeiten und in den Weiten des WorldWide Web Antworten auf recht kniffelige Fragen finden. Zoom, Skype, Teams&Co. ermöglichen und trainieren digitale Teamarbeit. Diese Kompetenz wird auch in Nach-Corona-Zeiten an der Universität und in ihrem Berufsleben eine große Rolle spielen.

Was ist nach Ihrer Meinung das Besondere am Rundschau-Webbewerb?

2022 geht der Rundschau-Webbewerb in die 25. Runde. Seine Ursprünge gehen also in die 90er Jahre zurück. Das Verdienst des Webbewerbs ist, schon frühzeitig junge Menschen an die Möglichkeiten des Internets herangeführt zu haben. Dabei hat er sich immer der mitunter stürmischen Entwicklung nicht nur des Internets, sondern auch der gesellschaftlichen Entwicklung angepasst. Heute leben die Schülerinnen und Schüler in einem gänzlich anderen Umfeld als damals.

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Ein Wettbewerb der